{"id":10295,"date":"2025-12-04T13:43:45","date_gmt":"2025-12-04T12:43:45","guid":{"rendered":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/?post_type=magazin&#038;p=10295"},"modified":"2025-12-04T13:43:45","modified_gmt":"2025-12-04T12:43:45","slug":"ausserkurssetzung-der-einrappenstuecke","status":"publish","type":"magazin","link":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/magazin\/ausserkurssetzung-der-einrappenstuecke\/","title":{"rendered":"Ausserkurssetzung der Einrappenst\u00fccke"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><h1>Ausserkurssetzung der Einrappenst\u00fccke<\/h1>\n<h3>2026 j\u00e4hrt sich die Ausserkurssetzung der Einrappenst\u00fccke zum 20. Mal. Wie kam es zu diesem Entscheid und warum sind die Einr\u00e4ppler 2006 besonders begehrte Sammlerst\u00fccke?<\/h3>\n<\/div>[vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>Wie kam es zu diesem Entscheid?<br \/>\n<\/strong>Im Oktober 2005 er\u00f6ffnete das Eidgen\u00f6ssische Finanzdepartement (EFD) die Anh\u00f6rung zur geplanten Ausserkurssetzung der Ein- und F\u00fcnfrappenst\u00fccke. Der vorgesehene Verzicht auf die beiden M\u00fcnzen war eine von rund 150 Massnahmen im Rahmen der Aufgabenverzichtsplanung 2006\u20132008 der Verwaltung. Der Verzicht auf die beiden wertm\u00e4ssig kleinsten M\u00fcnzen wurde von der Swissmint vorgeschlagen. Das Einrappenst\u00fcck war damals schon im t\u00e4glichen Zahlungsverkehr kaum mehr anzutreffen. Es wurde lediglich noch als Gl\u00fccksbringer oder zu Werbezwecken verwendet. Seine Produktionskosten lagen jedoch mit 12 Rappen pro St\u00fcck deutlich \u00fcber dem Nennwert und die verwendete Legierung bei Swissmint h\u00e4tte ohnehin nur bis Mitte<br \/>\n2007 gereicht.<\/p>\n<p>In der Sitzung vom 12. April 2006 entschied dann der Bundesrat, dass die Einrappenst\u00fccke ab dem 1. Januar 2007 nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel gelten w\u00fcrden. Der F\u00fcnfr\u00e4ppler wurde hingegen trotz der hohen Pr\u00e4gekosten von rund sechs Rappen pro<br \/>\nSt\u00fcck beibehalten.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner]<div class=\"section__image section__image--center intro-animation intro-animation--bottom\"><div class=\"picture_container\"><picture><source media=\"(min-width: 768px)\" srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/zeichenflaeche-31.png\"><source media=\"(max-width: 767.98px)\" srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/zeichenflaeche-31-768x438.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/zeichenflaeche-31.png\" alt=\"1 Rappen M\u00fcnzen\" width=\"1280\" height=\"730\" \/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>Warum sind die Einr\u00e4ppler 2006 besonders begehrte Sammlerst\u00fccke?<\/strong><br \/>\nZum Zeitpunkt des Bundesratsentscheids verf\u00fcgte die Nationalbank noch \u00fcber ausreichende Reserven an Einrappenst\u00fccken fr\u00fcherer Jahrg\u00e4nge. Deshalb wurde auf die Pr\u00e4gung der im Pr\u00e4geprogramm 2006 vorgesehenen 1,5 Millionen St\u00fcck dieser M\u00fcnzsorte verzichtet. Die Auflage des Einr\u00e4pplers 2006 entsprach demzufolge der Auflage der M\u00fcnzs\u00e4tze 2006 (Stempelglanz, Polierte Platte, Baby- und Jubil\u00e4umsm\u00fcnzsatz) und betrug lediglich 30\u00a0000 Exemplare. Daher ist es nicht erstaunlich, dass der Jahrgang 2006 besonders gefragt ist.<\/p>\n<\/div><div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>\u00dcber das Einrappenst\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Das Einrappenst\u00fcck, auch Einr\u00e4ppler oder R\u00e4ppler genannt, geh\u00f6rte bis zum 31. Dezember 2006 zur Schweizer W\u00e4hrung und hatte einen Wert von 0.01 Schweizer Franken. Auf der R\u00fcckseite des Einrappenst\u00fcckes ist ein Schweizerkreuz nebst dem Schriftzug \u00abHELVETIA\u00bb und dem Jahr der Pr\u00e4gung zu finden, auf der Vorderseite eine \u00fcber eine \u00c4hre gelegte Ziffer\u00a01. Dieses Motiv existiert seit 1948, davor waren ein Schweizerwappen mit Freiheitshut sowie ein Lorbeerkranz mit Ziffer 1 abgebildet. Aufgrund der r\u00f6tlichen Farbe der M\u00fcnzen (Bronzelegierung) ist der Einr\u00e4ppler gut von den anderen Schweizer M\u00fcnzen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Seit 1948 wurden \u00fcber 230 Millionen Einr\u00e4ppler gepr\u00e4gt. Bis auf einige Millionen sind alle zumindest theoretisch im Umlauf. Das Einrappenst\u00fcck war seit jeher ein Sammlerst\u00fcck und ist besonders seit der Ausserkurssetzung im Jahr 2007 besonders beliebt. Es wird zu Werbezwecken, als Souvenir oder h\u00e4ufig als Gl\u00fccksbringer eingesetzt.<\/p>\n<\/div><div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>Ein Blick auf die Kleingelddiskussion in anderen L\u00e4ndern:<br \/>\n<\/strong>Die US-amerikanische 1-Cent-M\u00fcnze soll nach Angaben des US-Finanzministeriums ab 2026 nicht mehr in Umlauf gebracht werden.<\/p>\n<p>Einige Eurol\u00e4nder versuchen bereits, ohne die kleinsten Cent-M\u00fcnzen auszukommen.<br \/>\nIn Finnland werden Barzahlungen beispielsweise per Gesetz auf den n\u00e4chstgelegenen<br \/>\nF\u00fcnf-Cent-Betrag gerundet. \u00c4hnliche Regelungen gibt es in den Niederlanden,<br \/>\nder Slowakei, Irland, Italien, Belgien und Estland (Quelle: tagesschau.de). Auf nationaler<br \/>\nEbene k\u00f6nnen die 1-Cent- und 2-Cent-M\u00fcnzen jedoch nicht komplett abgeschafft werden. Das k\u00f6nnte nur auf europ\u00e4ischer Ebene beschlossen werden.<\/p>\n<p>In Australien wurden die 1-Cent- und 2-Cent-M\u00fcnzen dagegen schon ab Februar 1992 aus dem Verkehr gezogen. Sie bleiben weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel.<\/p>\n<p>Das britische Finanzministerium stiess vor einigen Jahren eine Diskussion \u00fcber die Abschaffung der Ein-Penny- und Zwei-Pence-St\u00fccke an, musste angesichts der enormen Aufregung jedoch kurz darauf zur\u00fcckrudern.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div>","protected":false},"template":"","class_list":["post-10295","magazin","type-magazin","status-publish","hentry","thema-aus-dem-archiv"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/10295","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin"}],"about":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/magazin"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/10295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10465,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/10295\/revisions\/10465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}