{"id":1320,"date":"2023-01-12T10:36:21","date_gmt":"2023-01-12T09:36:21","guid":{"rendered":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/?post_type=magazin&#038;p=1320"},"modified":"2023-02-01T07:33:23","modified_gmt":"2023-02-01T06:33:23","slug":"die-ersten-sondermuenzen-der-schweiz-mit-kurswert","status":"publish","type":"magazin","link":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/magazin\/die-ersten-sondermuenzen-der-schweiz-mit-kurswert\/","title":{"rendered":"Die ersten  Sonderm\u00fcnzen der Schweiz mit Kurswert"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column]<div class=\"section__text section__text--lead section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><h1>Die ersten Sonderm\u00fcnzen der Schweiz mit Kurswert<\/h1>\n<p>Zur sogenannten Wehranleihe im Jahre 1936 legte der Bundesrat die erste Sonderm\u00fcnze in Silber 0,835 mit einem Nominalwert von5 Franken auf. In unregelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden folgten bis 1963 weitereAusgaben von M\u00fcnzen zu diversen Themen. Diese Pr\u00e4gungen sollten vor allem das Sammlerbed\u00fcrfnis befriedigen und gleichzeitig Geld in die Staatskasse bringen.<\/p>\n<\/div><div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p>Historische Denkm\u00fcnzen ohne Kurswert (so wurden die Sonderpr\u00e4gungen damals genannt) wurden schon fr\u00fcher \u00f6fters gepr\u00e4gt. Je zersplitterter das Geldwesen, desto h\u00e4ufiger traten auch Sonderpr\u00e4gungen auf, welche der Bund bewilligte. Einige dieser M\u00fcnzen hatten im ganzen Gebiet der Eidgenossenschaft die gleiche gesetzliche Zahlkraft wie der F\u00fcnfliber. Sie konnten also innert bestimmter Grenzen zu Zahlungszwecken ben\u00fctzt werden. Diese den M\u00fcnzen zugesprochene Geldfunktion stand jedoch durchaus nicht im Vordergrund. Man begegnete den \u00abDenkm\u00fcnzen\u00bb \u2013 heutzutage nennt man sie Gedenkm\u00fcnzen \u2013 im Verkehr so gut wie nie. Sie sollten wegen ihres Charakters als Gedenkm\u00fcnzen in erster Linie ein Sammlerbed\u00fcrfnis befriedigen. Der Bund w\u00fcnschte gar nicht, dass diese St\u00fccke zur Staatskasse zur\u00fcckflossen, denn so war die Pr\u00e4gung gewinnbringend. Gedenkm\u00fcnzen wurden gew\u00f6hnlich als Taler bezeichnet.<\/p>\n<\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-1-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-1-960x960px.jpg\" alt=\"Weichgl\u00fchen der Rondellen im Gl\u00fchofen\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>\u00abDenkm\u00fcnzen\u00bb: M\u00fcnzen mit<\/strong><strong>anlassbezogener Bildseite<br \/>\n<\/strong>Das M\u00fcnzgesetz bestimmte nur den Charakter des F\u00fcnflibers und \u00fcberliess dem Bundesrat die Festsetzung des Gepr\u00e4ges. Infolgedessen durfte der Bundesrat im Rahmen der von der Bundesversammlung erteilten Auspr\u00e4gungsbefugnisse Gedenkm\u00fcnzen herstellen, die laut Gesetz als F\u00fcnfliber zu gelten hatten, die sich aber durch ein besonderes Gepr\u00e4ge von den \u00fcbrigen F\u00fcnffrankenst\u00fccken unterschieden. Die Bilder der Gedenkm\u00fcnzen nahmen auf den zu feiernden Anlass Bezug. M\u00fcnztechnisch charakterisierten sie sich als Sonderm\u00fcnzen, indem die Vorderseite nicht wie \u00fcblich auf die Eidgenossenschaft als M\u00fcnzherr Bezug nahm, sondern das zu feiernde Ereignis darstellte. Die Lage der Vorderseite ist durch die Stellung der Randschrift DOMINUS PROVIDEBIT (Gott wird f\u00fcr uns sorgen) gekennzeichnet, die mit der des F\u00fcnflibers ab 1931 \u00fcbereinstimmt.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>[vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>Zur Feier aktueller und historischer Meilensteine<br \/>\n<\/strong>Ab 1936 bis 1963 brachte der Bund in unregelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden 5-Franken-Sonderpr\u00e4gungen aus Silber 0,835 mit einem Durchmesser von 31\u2009mm mit nachstehenden Motiven zur Ausgabe.<\/p>\n<p>Die Sonderpr\u00e4gungen aus Silber 0,835 mit einem Nominalwert von 5 Franken wurden mit Bundesratsbeschluss vom 1. April 1971 als Zahlungsmittel ausser Kurs gesetzt.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong>1936 <\/strong>Wehranleihe<\/p>\n<p><strong>1939 <\/strong>600 Jahre Schlacht bei Laupen<\/p>\n<p><strong>1941 <\/strong>Bundesfeier<\/p>\n<p><strong>1944 <\/strong>500 Jahre Schlacht bei St. Jakob an der Birs<\/p>\n<p><strong>1948 <\/strong>100 Jahre Bundesverfassung<\/p>\n<p><strong>1936 <\/strong>100 Jahre Rotes Kreuz<\/p>\n<\/div>[\/vc_column_inner][\/vc_row_inner]<div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-2-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-2-960x960px.jpg\" alt=\"Wehranleihe\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--left\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>Wehranleihe: 200\u00a0000 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Die Kriegsgefahr vor Augen, billigte die Bundesversammlung total 235 Millionen Franken f\u00fcr ein ausser-<br \/>\nordentliches R\u00fcstungsprogramm.<\/p>\n<p>Zur Finanzierung legte der Bundesrat die sogenannte Wehranleihe auf; der verg\u00fctete Zins lag mit 3\u2009% minim \u00fcber dem normalen Satz von Staatsanleihen. Eine f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse riesige Werbeoffensive f\u00fchrte dazu, dass total 335 Millionen Franken gezeichnet wurden.<\/p>\n<p><strong>Versilberter Dank f\u00fcr das Bekenntnis zur wehrhaften Schweiz<br \/>\n<\/strong>Nachdem der Bundesrat beschlossen hatte, den Zeichnern anl\u00e4sslich der Aush\u00e4ndigung der Titel auch eine kunstreich ausgestattete Dankesurkunde zu \u00fcbergeben, wurde die Anregung gemacht, anstelle dieser Dankesurkunde eine Gedenkm\u00fcnze zu schaffen. Die Anregung fiel zun\u00e4chst auf steinigen Boden, sie wurde aber in Anbetracht des imposanten Zeichnungsergebnisses wieder aufgegriffen, um dem Bekenntnis des Schweizervolkes zur Landesverteidigung ein Denkmal zu setzen. Aufgrund des Bundesbeschlusses vom 27. Oktober 1937 wurde eine Denkm\u00fcnze mit gesetzlicher Zahlkraft ausgegeben, \u00abzur Erinnerung an den erhebenden Erfolg der Wehranleihe 1936 und die eindeutige Willenskundgebung des Schweizervolkes zur Verst\u00e4rkung der Landesverteidigung\u00bb. Den K\u00fcnstlern war die Aufgabe gestellt, ein M\u00fcnzbild zu entwerfen, das den Verteidigungswillen des Schweizervolkes in allgemeinverst\u00e4ndlicher, pr\u00e4gnanter und wertvoller Weise zum Ausdruck brachte. Rund dreihundert Entw\u00fcrfe gingen ein. Davon wurde ein Projekt von Bildhauer Max Weber aus Genf ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Friedenstaube und Stahlhelm<br \/>\n<\/strong>Die Vorderseite zeigt eine junge Frauengestalt in halbsitzender Stellung, deren Blick sich nach einer auf ihrer linken Hand stehenden Friedenstaube richtet. In der rechten Hand h\u00e4lt die Frau das Schwert als Symbol des milit\u00e4rischen R\u00fcckhaltes, der notwendig ist, um den Frieden zu sichern. Die R\u00fcckseite zeigt in der Mitte ein Qua-drat, das das Schweizerkreuz und den Text PRO PATRIA ARMIS TUENDA (F\u00fcr den Waffenschutz des Vaterlandes) umrahmt. \u00dcber dem Quadrat wird ein Stahlhelm rechts und links von der Jahreszahl 1936 umschlossen. Der Raum auf beiden Seiten des Quadrats ist durch Eichenlaub ausgef\u00fcllt.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-3-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-3-960x960px.jpg\" alt=\"600 Jahre Schlacht bei Laupen\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>600 Jahre Schlacht bei Laupen: 30\u00a0600 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Gem\u00e4ss Bundesratsbeschluss vom 4. November 1938 gab der Bund 1939 den Laupentaler als Erinnerung an die 600-Jahr-Feier der Schlacht bei Laupen aus.<\/p>\n<p>Die M\u00fcnze erinnert an den 21. Juni 1339, an dem die Eidgenossen und die Berner unter Rudolf von Erlach die \u00d6sterreicher und den Adel der Westschweiz in der Schlacht bei<br \/>\nLaupen besiegten. Weil angenommen werden musste, dass das historische Interesse sich vornehmlich auf den Kanton Bern beschr\u00e4nken w\u00fcrde, fiel die Auflage verh\u00e4ltnism\u00e4ssig klein aus.<\/p>\n<p>Das M\u00fcnzbild stammt von Remo Rossi, Bildhauer in Locarno. Es stellt einen Steinschleuderer dar. Der \u00dcberlieferung zufolge hat diese Bewaffnung in der Schlacht bei Laupen den Ausschlag gegeben. Das Bild ist von der Bezeichnung CONFOEDERATIO HELVETICA umrahmt. Die R\u00fcckseite enth\u00e4lt die Beschriftung LAUPEN MCCCXXXIX.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-4-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-4-960x960px.jpg\" alt=\"Bundesfeier 100 500 St\u00fcck\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--left\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>Bundesfeier: 100\u00a0500 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Im Jahr 1941 j\u00e4hrte sich die Gr\u00fcndung der Eidgenossenschaft zum 650. Mal. Dieses Jubil\u00e4um feierte der Bund unter anderem mit der Ausgabe einer Bundesfeier-Gedenkm\u00fcnze.<\/p>\n<p>Die von Ernst Suter in Basel entworfene Vorderseite zeigt drei Eidgenossen aus verschiedenen Jahrhunderten, die gemeinsam dem Vaterland Treue schw\u00f6ren. Auf der vom Bildhauer Luc Jaggi aus Genf geschaffenen R\u00fcckseite stehen die dem Bundesbrief von 1291 entnommenen Worte PROMISERUNT INVICEM SIBI ASSISTERE AUXILIO (Sie versprachen, einander gegenseitig Hilfe zu leisten.).<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-5-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-5-960x960px.jpg\" alt=\"500 Jahre Schlacht bei St. Jakob an der Birs\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>500 Jahre Schlacht bei St. Jakob an der Birs: 101\u00a0680 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Wegen ungen\u00fcgender Silbervorr\u00e4te widersetzte sich der Bund der Schaffung einer Erinnerungsmedaille f\u00fcr die 500-Jahr-Feier der Schlacht bei St. Jakob an der Birs (26. August 1444). Er war jedoch bereit, auf den hundertsten Tag hin ein besonderes F\u00fcnffrankenst\u00fcck mit gesetzlichem Kurs zu pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Den K\u00fcnstlern wurde der Auftrag zuteil, f\u00fcr die Vorderseite ein Bild zu entwerfen, das nicht unbedingt ein geschichtliches Ereignis festhalte, das aber in erster Linie lebendiger Ausdruck des Verteidigungswillens sei, der \u2013 1944 genauso wie vor 500 Jahren \u2013 vor keiner \u00dcbermacht zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n<p><strong>Heroische Bildsprache, martialische Botschaft<br \/>\n<\/strong>Aus den eingereichten Vorschl\u00e4gen ging der Entwurf des Luzerner Bildhauers Emil Wiederkehr siegreich hervor. Das Bildmotiv besteht aus einem knienden Krieger, der mit der rechten Hand einen Stein schleudert und mit der linken Hand sich einen Pfeil aus der Brust reisst. F\u00fcr die R\u00fcckseite war der Text bereits zum Voraus festgelegt. Er bestand auf einem Hinweis auf das geschichtliche Ereignis und einem rund um die M\u00fcnze herum angeordneten Text. F\u00fcr diesen Text wurde die von Piccolomini, dem Sekret\u00e4r des Basler Konzils, und nachmaligen Papst Pius II. stammende Charakterisierung der Basler B\u00fcrger gew\u00e4hlt: MORI MALUNT QUAM SUPERARI (Sie wollten lieber sterben, als \u00fcberwunden werden.).<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-6-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-6-960x960px.jpg\" alt=\"100 Jahre Bundesverfassung: 500 400 St\u00fcck\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--left\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>100 Jahre Bundesverfassung: 500\u00a0400 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Aus Anlass des 100-Jahr-Jubil\u00e4ums der schweizerischen Bundesverfassung gelangte im Jahr 1948 ein Sondertaler in der Form eines F\u00fcnflibers zur Ausgabe.<\/p>\n<p>Nach Durchf\u00fchrung von zwei Wettbewerben wurde f\u00fcr die Vorderseite ein Entwurf des Genfer Bildhauers Max Weber gew\u00e4hlt, und f\u00fcr die R\u00fcckseite ein Vorschlag des Luzerner Bildhauers August Bl\u00e4si.<\/p>\n<p>Auf dem Avers, auch Vorder- oder Bildseite genannt, st\u00fctzt sich die als Frauengestalt verk\u00f6rperte Eidgenossenschaft auf das kr\u00e4ftige Fundament der Verfassung von 1848 und reicht ihrem Knaben, dem jungen Bundesstaat, einen Laubzweig, das Symbol der Erneuerung. Der Revers (R\u00fcckseite) nennt den Geldwert und enth\u00e4lt einen Hinweis auf die Verfassung als Fundament der schweizerischen St\u00e4rke mit dem Text CONSTITUTIO ANNI MDCCCXLVIII HELVETIAE FORTIORIS FUNDAMENTUM.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-7-960x960px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/swissmint-website-magazin-1-archiv-7-960x960px.jpg\" alt=\"100 Jahre Rotes Kreuz\" width=\"960\" height=\"960\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>100 Jahre Rotes Kreuz: 623\u00a0000 St\u00fcck<br \/>\n<\/strong>Zum 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung des IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) in Genf gab der Bund die letzte Gedenkm\u00fcnze aus Silber mit einem Nominalwert von 5 Franken aus.<\/p>\n<p>Die relativ hohe Auflage zeugt von der grossen Bedeutung des Roten Kreuzes. Sowohl die Vorder- als auch die R\u00fcckseite stammen vom Genfer Bildhauer Max Weber.<\/p>\n<p>Die Vorderseite stellt ein Kreuz dar, gebildet aus einer Krankenschwester in aufrechter Position, welche die linke Hand hebt und mit der rechten Hand ihren linken Ellbogen h\u00e4lt. Die beiden linken und rechten Arme des Kreuzes zeigen liegende Verwundete, deren Oberk\u00f6rper einbandagiert sind. Verteilt am \u00e4usseren Rand der M\u00fcnze stehen die Jahreszahlen 18 \u2013 63 und 19 \u2013 63.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p><strong><em>Quellen<\/em><\/strong><br \/>\n<em>100 Jahre Schweizerm\u00fcnzen, Dr. Gaston Jaquemet<\/em><br \/>\n<em>100 Jahre schweizerisches M\u00fcnzwesen 1850 \u2013 1950, Dr. F. X. Weissenrieder<\/em><br \/>\n<em>Geld \u2013 Schweizer M\u00fcnzen und Banknoten als unbestechliche Zeitzeugen, Johannes M\u00fcller<\/em><\/p>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div>","protected":false},"template":"","class_list":["post-1320","magazin","type-magazin","status-publish","hentry","thema-aus-dem-archiv"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/1320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin"}],"about":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/magazin"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/1320\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2808,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/1320\/revisions\/2808"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}