{"id":8190,"date":"2024-12-06T10:02:19","date_gmt":"2024-12-06T09:02:19","guid":{"rendered":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/?post_type=magazin&#038;p=8190"},"modified":"2024-12-06T10:02:19","modified_gmt":"2024-12-06T09:02:19","slug":"architektonische-highlights-der-swissmint","status":"publish","type":"magazin","link":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/magazin\/architektonische-highlights-der-swissmint\/","title":{"rendered":"Architektonische Highlights der Swissmint"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column]<div class=\"section__text section__text--lead section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><h1>Architektonische Highlights der Swissmint<\/h1>\n<p>Das Geb\u00e4ude der Swissmint u\u0308berrascht mit vielen architektonischen Highlights.<\/p>\n<\/div><div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><p>Beim Geb\u00e4ude der Swissmint handelt es sich um einen durch den Berner Architekten Theodor Gohl im Kirchenfeldquartier von 1903 bis 1906 errichteten klassischen Bundesbau im Stil der Neorenaissance. Die Bauk\u00f6rper aus hellrotem Backstein mit Gesimsen und Schmuckelementen aus Naturstein weisen das Geb\u00e4ude als repr\u00e4sentativen Industriebau aus. Neben aufwendig gestalteten Pilastern, S\u00e4ulen, Fenstern und Tu\u0308ren gibt es viele architektonische Highlights.<\/p>\n<p><strong>Haupttreppenhaus<\/strong><br \/>\nEine repr\u00e4sentative, reich geschmu\u0308ckte Treppe windet sich an der halbrunden Ru\u0308ckwand empor. Im Zentrum der Treppe befindet sich eine Laterne, deren Laternenpfahl mit einem gusseisernen Drachen verziert ist.<\/p>\n<p>An der Decke u\u0308ber dem Treppenauge malte der Luzerner Ku\u0308nstler Emil Kniep in Freskotechnik eine Darstellung der Helvetia, die Goldstu\u0308cke auf eine Familienmutter und einen Bettler ausschu\u0308ttet. Den Mosaikboden am Fuss der Kellertreppe ziert ein Schweizerkreuz.<\/p>\n<p>Im Eingangsbereich steht ausserdem ein von Anselmo Laurenti (1845 \u2013 1913) geschaffener Brunnen in Nischenform. Der Bogen der halbrunden Ru\u0308ckwand ist als Muschel, der Wasserausguss als groteske Maske ausgebildet. Der Sockel unter dem Wasserbecken hat die Gestalt von drei Delfinen.<\/p>\n<\/div>[vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><h3>1874<\/h3>\n<p>Nach der ersten Totalrevision der Bundesverfassung wurde dem Bund zugestanden, sein eigener Bauherr zu sein und seine Bauten selbst zu verwalten.<\/p>\n<h3>1886<\/h3>\n<p>Schaffung der Direktion der Eidgen\u00f6ssischen Bauten (sp\u00e4ter Amt fu\u0308r Bundesbauten bzw. Bundesamt fu\u0308r Bauten und Logistik).<\/p>\n<h3>1891<\/h3>\n<p>Der Kanton Bern trat die ehemalige Berner Mu\u0308nz am Gerberngraben fu\u0308r Fr. 30\u2019000 mit Grund und Boden an den Bund ab.<\/p>\n<h3>1893<\/h3>\n<p>Die Mu\u0308nzst\u00e4tte wird auf einer sogenannten \u00abLocalit\u00e4tenliste\u00bb als zuku\u0308nftiges Bauprojekt gefu\u0308hrt.<\/p>\n<h3>1900<\/h3>\n<p>Paul Adrian, Direktor der Mu\u0308nz, und Theodor Gohl, Architekt der Eidgen\u00f6ssischen Bauten, besuchen die Mu\u0308nzpr\u00e4geanstalten in Bru\u0308ssel und Paris. Nach Bern zuru\u0308ckgekehrt, zeichnet Gohl die Pl\u00e4ne des zuku\u0308nftigen Geb\u00e4udes.<\/p>\n<h3>1901 \/ 1902<\/h3>\n<p>Kauf des Baulandes von der Berne Land Company fu\u0308r 1\u2019179\u2019000 Franken.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"section__text section__text--center intro-animation intro-animation--bottom\"><h3>1903<\/h3>\n<p>Baubeginn.<\/p>\n<h3>1906<\/h3>\n<p>Er\u00f6ffnung im Mai.<\/p>\n<p>Am 2. Juli stattete der Bundesrat in corpore der Mu\u0308nzst\u00e4tte eine Visite ab und u\u0308bernahm damit das Geb\u00e4ude offiziell.<\/p>\n<h3>1910<\/h3>\n<p>Der Bund verkaufte die alte Mu\u0308nz an die Hotel Bellevue AG.<\/p>\n<h3>1990-1992<\/h3>\n<p>Vollst\u00e4ndige Renovation des Geb\u00e4udes, bei der das \u00e4ussere Erscheinungsbild nicht ver\u00e4ndert wurde. Das Geb\u00e4ude wurde jedoch vollst\u00e4ndig unterkellert.<\/p>\n<h3>2007<\/h3>\n<p>Bei Renovationsarbeiten an der Fassade der Swissmint wurden verborgene Friesmalereien entdeckt und erneuert. Diese in Braun- und Ockert\u00f6nen gehaltenen Malereien zeigen florale Rankenornamente sowie Abbildungen von Mu\u0308nzen.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column_inner][\/vc_row_inner]<div class=\"section__image section__image--center intro-animation intro-animation--bottom\"><div class=\"picture_container\"><picture><source media=\"(min-width: 768px)\" srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur.jpg\"><source media=\"(max-width: 767.98px)\" srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-768x438.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur.jpg\" alt=\"Architektur Swissmint\" width=\"1280\" height=\"730\" \/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-eingantstor.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-eingantstor.jpg\" alt=\"Eingangstor Swissmint\" width=\"960\" height=\"850\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>Prominentes Eingangstor<\/strong><br \/>\n\u00dcber dem Bogen des auf die Bernastrasse ausgerichteten Hauptportals schmu\u0308cken Halbs\u00e4ulen und Pilaster den Mittelrisalit, den ein Segmentbogen u\u0308ber einer Wappenkartusche mit Schweizerkreuz kr\u00f6nt.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-relief.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-relief.jpg\" alt=\"Eingangstor Swissmint\" width=\"960\" height=\"850\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--left\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>Reliefmedaillons von Giuseppe Chiattone (1863-1954)<\/strong><br \/>\nLinks neben dem Haupteingang: zeigt die Bildseite des einstigen 5-Franken-Stu\u0308cks mit dem Helvetiakopf und tr\u00e4gt die Jahreszahl 1904. Die Helvetia blickt im Gegensatz zur Abbildung auf der Mu\u0308nze nach rechts auf das zentrale Portal. Rechts neben dem Haupteingang : Abbildung des Mu\u0308nzbildes des Vrenelis.<\/p>\n<p><strong>Innenhof<br \/>\n<\/strong>Die aufwendig dekorierte Uhr u\u0308ber dem hofseitigen Eingang zu den Produktionsr\u00e4umen. Urspru\u0308nglich war der Spruch \u00abZeit ist Geld\u00bb unter der Uhr angebracht. Die Stahlrohrkamine erinnern an die gemauerten Hochkamine von Schmelzerei und Heizung. Sie sind heute nur noch Staffage.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__teaser_special\"><div class=\"teaser_special row_simple reverse middle-xs \"><div class=\"teaser_special__media col-l-6 col-xs-12 intro-animation-mobile\"><div class=\"picture_container\"><picture><source srcset=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-fassade.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/wp-content\/uploads\/web-hq-sondermuenze-architektur-fassade.jpg\" alt=\"Fassade\" width=\"960\" height=\"850\"\/><\/picture><\/div><\/div><div class=\"teaser_special__content col-l-6 col-xs-12 intro-animation intro-animation--right\"><div class=\"teaser_special__content__inside\"><p><strong>Erdgeschossfenster in den Werkstattflu\u0308geln <\/strong><br \/>\nAusdrucksstarke Maskarons (groteske Fratzen) zieren die Segmentb\u00f6gen der Erdgeschossfenster. Die Fenster sind mit schmiedeeisernen Gittern, die oben in wuchernde Jugendstilformen auslaufen, gesichert.<\/p>\n<p><strong>Materialisierung<\/strong><br \/>\nDie Baumaterialien wurden sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlt und hochwertig verarbeitet. So kam fu\u0308r den Geb\u00e4udesockel St.-Triphon-Marmor zum Einsatz. Daru\u0308ber wurden Berner Sandstein, Klinker und St. Margarethener Sandstein verwendet, woraus ein repr\u00e4sentativer Industriebau entstand. Die Fensterb\u00e4nke bestehen aus Elm-Schiefer. Carrara-Marmor wurde fu\u0308r die Zwickelmedaillons am Mittelrisalit eingesetzt. Der Brunnen im Haupttrakt besteht aus Laufener Kalkstein. Die Tor- und Fensterrahmungen, die Treppen und tragende S\u00e4ulen im Maschinensaal bestehen aus Tessiner Gneis. Der Bau zeigt die reichste und vielseitigste Anwendung dieses Baumaterials in Bern.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"section__text intro-animation intro-animation--bottom\"><h3><strong>Theodor Gohl<\/strong><br \/>\n1844 \u2013 1910<\/h3>\n<p>Theodor Gohl war oberster Architekt in der 1888 gegru\u0308ndeten Direktion der Eidgen\u00f6ssischen Bauten. Er entwarf unter anderem das Geb\u00e4ude des heutigen Bundesarchivs, die Eidgen\u00f6ssische Landestopografie sowie mehrere Postbauten in der ganzen Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Quelle<br \/>\n<\/strong>de.wikipedia.org<\/p>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div>","protected":false},"template":"","class_list":["post-8190","magazin","type-magazin","status-publish","hentry","thema-aus-dem-archiv"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/8190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin"}],"about":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/magazin"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/8190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8225,"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazin\/8190\/revisions\/8225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web-dev.sondermuenze.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}